
1998 Gründung des KOOK-Labels als Musik- und Veranstaltungsplattform. Erste CD-Veröffentlichungen.
2000 Aufteilung des Labels in KOOKmusic und KOOKread.
2001 KOOK versammelt in der Berliner Kalkscheune fünf Bands und zwanzig AutorInnen auf zwei Bühnen. Mehr als 500 Gäste kommen. Zum Abend entsteht unter dem Titel „wir müssen bis morgen reichen“ ein CD-Sampler und im gleichen Design eine literarische Anthologie.
2002 KOOK macht das leerstehende Haus Schönhauser Allee 167 c zum Kunstprojekt. Zweimal vier Wochen (Januar 2002, Dezember 2002) wird das Haus auf vier Stockwerken mit bildender Kunst gefüllt. Zur laufenden Ausstellung gibt es allabendlich Text- und Tonperformances, Filmabende, Diskussionen und DJs im Foyer des Hauses. Beide Male spielen die Künstler an 16 Abenden vor insgesamt mehr als 3000 Gästen.
2003 Die Lesemusikreihe „KOOKread“ kehrt im Café Zapata des Kunsthauses Tacheles ein. Daniela Seel gründet, hervorgehend aus dem Labelnetzwerk, den Verlag „kookbooks“.
2005 „KOOKread“ findet für die nächsten Jahre im Kaffee Burger einen festen Leseort.
2006 Der Verlag kookbooks erhält den Förderpreis der Kurt-Wolff-Stiftung. Aus der Laudatio: „Der 2003 gegründete Verlag KOOKbooks wird ausgezeichnet, da es ihm in kurzer Zeit gelungen ist, in der Buchbranche als junger, risikofreudiger und innovativer Verlag mit professionellem Engagement, seinem Gespür für literarische Talente, seinen sorgfältig gemachten Büchern neue, erfrischende Akzente zu setzen.“
2007 KOOK organisiert, unterstützt vom Hauptstadtkulturfonds, das Festival „LAN – Drei Tage junge Literatur und Musik“ im HAU 2 in Berlin. Zu Pfingsten lesen insgesamt 18 AutorInnen, es spielen 6 Singersongwriter und 6 Bands auf der großen Bühne und im Foyer am Halleschen Ufer. Zwei von drei Abenden sind ausverkauft, insgesamt kommen über 1000 Besucher.
2008 Unterstützt von einer Literaturförderung des Berliner Kultursenats findet in den Sophiensaelen, Mitte, der „KOOKsalon“ statt: eine siebenteiligen Reihe, bei der Literatur mit Musik gekreuzt wird. Zu jeder Veranstaltung kommen zwischen 60 und 90 Gäste.
2009 KOOK organisiert zum zweiten Mal „LAN – Drei Tage junge Literatur und Musik“ im HAU 2. Zu Pfingsten lesen erneut 18 AutorInnen, es spielen 6 Singersongwriter und 6 Bands. Gleich der erste Abend ist ausverkauft, die beiden folgenden – trotz widrigem Wetter – sehr gut besucht. Insgesamt kommen erneut mehr als 1000 Besucher.
Ende November veranstaltet KOOK in den Sophiensaelen „re.actions“, eine Lesung mit A.L. Kennedy (UK), Terézia Mora, Robin Robertson (UK) und Jan Wagner. Die beiden deutschsprachigen Autoren schreiben Texte der Briten fort, um, weiter. Diese ‘Reaktionen’ werden zusammen mit den Ausgangstexten bei einer gemeinsamen Lesung vorgestellt. Das Projekt wird unterstützt vom British Council.
Zudem zieht die monatliche Lesereihe des Labels nach vier schönen Jahren im Kaffee Burger um. Sie findet seit Oktober 2009 im KVARTIRA NO 62 statt, einer russischen Kneipe im Wrangelkiez von Kreuzberg (Lübbener Str. 18).
2010 Im Februar organisierten Lucy Fricke und Alexander Gumz zusammen mit dem Hamburger Booker Jan Lafazanoglu „HAM.LIT“, eine lange Lese- und Musiknacht im Hamburger Uebel&Gefährlich. Gefördert von der Hamburgischen Kulturstiftung werden 18 junge Autor/innen in drei Räumen parallel lasen. Danach gab es ein Konzert: Gisbert zu Knyphausen und Gustav mit Band - gute deutschsprachige Texte. Rund 750 Gäste kamen zu diesem Abend.
Im November präsentierte KOOK in den Sophiensälen vier Dichter/innen und einen Singer/Songwriter aus Slowenien – eine zweisprachige Lesung mit Konzert.
Im Dezember brachte KOOK drei deutschsprachige Autoren mit Produzenten elektronischer Tanzmusik zusammen: "elektro.lit" präsentiert im Berghain, Berlin, exklusive Text-Ton-Kooperationen von Monika Rinck und Frank Bretschnieder, Lucy Fricke und Stimming, Jörg Albrecht und Holger Zilske. Das Projekt wurde unterstützt vom Senat für kulturelle Angelegenheiten.
2011 Im Sommer präsentierte kookbooks seine Neuerscheinungen mit einer Lyrik-Musik-Performance: „LEG DAS AB“ brachte mehrstimmige, choreografierte Lesungen auf die Bühne, mit den Autoren Alexander Gumz, Rick Reuther, Daniela Seel, Matthias Traxler und den Musikern Jan Böttcher und Kat Frankie. Nach der Premiere im Dock 11 in Berlin fanden Aufführungen in Frankfurt am Main und Bochum statt.
Im November präsentiert KOOK ein Panorama jüngster deutschsprachiger Literatur in Einzelbildern. Thomas Pletzinger, Rabea Edel, Ulrike Almut Sandig und Ulf Stolterfoht stellen einige der aktuell vielsprechendsten jungen Autoren vor, von ihnen selbst kuratiert. Dazu bringen sie eigene Texte mit. In Lesung und Gespräch: Paula Fürstenberg, Yevgeniy Breyger, Lena Reinhold und Tristan Marquardt. Das Projekt wird unterstützt vom Senat für kulturelle Angelegenheiten.